Setzen Sie mit einem Licht ein Zeichen des Gedenkens!
Edgar Bannasgestorben am 20. Juli 2026
Ulrike
entzündete diese Kerze am 11. August 2026 um 9.54 Uhr
Lieber Edgar,
Ich erinnere mich mit sehr viel Freude über unsere Gespräche über Gott und Jesus und deinen Weg zum Glauben. Als glühender FDJ'ler und "linientreu" hast du zu Jesus gefunden und musstest deshalb aus der DDR fliehen.
Von einem unserer Gespräche habe ich noch die Worte aus Römer 1 Vers16 in Erinnerung
"Denn ich schöne mich des Evangeliums nicht, ist es doch eine Kraft zum Heil jedem Glaubenden.."
Wir sehen uns!
Ulrike
Mecki und Ulrike
entzündete diese Kerze am 11. August 2026 um 9.42 Uhr
Lieber Edgar,
Danke für die vielen wundervollen Gespräche, für dein Wirken in unserer Familie, die leckeren Frühstücke bei dir in Marburg und die gemeinsamen Wege.
Jetzt hast du deine Ruhe gefunden und wo du nun bist, geht es dir gut!
Mecki und Ulrike
Kerrin
entzündete diese Kerze am 11. August 2026 um 9.24 Uhr
Bodo Ramelow
entzündete diese Kerze am 10. August 2026 um 15.15 Uhr
Unser Freund Edgar Bannas ist von uns gegangen. Nach einem langen und unglaublich intensiven Leben ist Edgar von uns gegangen. Die Krankheit in der Schlussphase seines Lebens hat ihn doch sehr geprägt, aber sein Willen mit Freude und Intensität mit diesem Leben umzugehen, wurde dadurch nie gebrochen.
Edgar ist mir bekannt und vertraut, mindestens seit 1970. Damals zog meine Mutter mit mir als 14-Jährigen nach Nordeck in Hessen. Meine Mutter wurde auf dem Landschulheim Burg Nordeck Hauswirtschaftsleiterin und dort war auch gerade sehr neu in seine Aufgabe eingestellt worden, der Junglehrer Edgar Bannas.
Für mich war das eine neugierige Zeit, und jemanden so Interessanten wie Edgar kennenzulernen, war Anlass für viele Gespräche. Der in Schlesien geborene und dann in der DDR aufgewachsene Edgar, der sich mit Neugier auf dieses Leben eingelassen und die Herausforderung auf dem Internat angenommen hat, war schon ein umtriebiger junger Lehrer. Und ehrlich gesagt, das war auch eine notwendige, frische Kraft, die dort in das Internat kam. In der Gliederung des Internats wohnten alle in Familien und in der Bannas-Familie, im Unterhaus, war immer richtig was los. Für mich als jungen Menschen, der ich täglich nach Gießen gefahren bin, um bei Karstadt meine Ausbildung zu machen, war es immer ein Genuss an den Wochenenden oder auch in den Ferien mit Edgar zusammen ins Gespräch zu kommen.
Wir haben uns eine ganze Zeit aus den Augen verloren und in der Tat mit seinem Ableben geht auch der letzte Punkt, der mich mit meiner Mutter verbunden hat. Der Mensch, der noch als Kollege mit meiner Mutter aktiv im Leben gestanden hat, verlässt nun diese Welt. Alle älteren Arbeitskollegen meiner Mutter leben ja, so wie meine Mutter, schon lange nicht mehr.
Deswegen war es spannend, Edgar in Marburg wiederzutreffen und zu erleben, wie mein Lebensweg sich von Nordeck nach Marburg verlagert hat, von Marburg nach Thüringen über die Städtepartnerschaft. Und auf einmal erzählt mir Edgar etwas, was mir so nicht vertraut war. Seine Kindheit hat er im wunderschönen Mühltal in Thüringen verlebt, in Weißenborn. Und bis heute fragen mich Menschen aus Weißenborn nach Edgar und haben sich erst vor einiger Zeit wieder nach ihm erkundigt. Für mich war das Mühltal eine wunderschöne Erkenntnis zu erleben, dass diese Mühlen in diesem Tal sich wirklich wie auf einer Perlenkette aneinanderreihen. Und als ich das nächste Mal nach so einer Wanderung durchs Mühltal Edgar traf, waren wir intensiv am Reden, auch über den stärksten Mann der Welt, über die Mühle von Milo Barus, ein Aushängeschild für diese Region.
Wenn man über die Autobahn zwischen München und Berlin fährt oder von Jena in Richtung Gera, dann kommt man am Hermsdorfer Kreuz direkt dort in diesem wunderschönen Waldgebiet heraus. Der Landkreis heißt ja nicht ohne Grund Saale-Holzland-Kreis und, Weißenborn ist geprägt durch die Menschen, die mit Holz arbeiten. Bis heute gibt es aus der Region kommend die wunderbaren Holzleitern, die etwas sehr Besonderes sind. Man kann es überall sehen, spüren und fühlen, dass es dort eine besondere Verbindung zu der Materie Holz gibt. Und genau darüber war ich mit Edgar immer wieder im Gespräch, denn auch er ist aus einem sehr speziellen Holz geformt gewesen.
Was mich aber bis heute tief beeindruckt, ist seine Fähigkeit, mit jungen Menschen zu arbeiten. Er war Lehrer aus Leidenschaft und Passion. Und diese Passion hat ihn nicht verlassen, auch nicht als er aus dem aktiven Schuldienst ausgeschieden ist und sich in die wohlverdiente Rente begeben hat, war er im Unruhestand. Als geflüchtete junge Leute Hilfe brauchten, war er auf einmal in Marburg da und kümmerte sich. Er war derjenige, der ihnen Deutsch beigebracht und sie eben auch als Lebensunterstützer begleitet hat. Jungen Menschen, die entwurzelt und völlig aus ihrer Welt gefallen bei uns gestrandet sind, war Edgar ein Ansprechpartner. Man kann sagen, ein Leuchtturm im Leben für andere Menschen.
Deshalb will ich mich an dieser Stelle einfach tief verneigen vor dem Lebenswerk von Edgar Bannas und sage: Möge dir die Erde leicht sein auf deinem letzten Weg, lieber Edgar.
In Memoriam. Ich denke an dich und grüße dich noch einmal ganz herzlich.
Bodo Ramelow.
Gabriele Behnsen
entzündete diese Kerze am 9. August 2026 um 15.29 Uhr
Lieber Edgar,
du wirst mir sehr fehlen, denn wir sind einige Wege zusammen gegangen.
Dein Leben war ein Abenteuer und keine Pauschalreise.
Es bleibt die Erinnerung und ich denke dabei an die Worte von Khalil Gibran:
Erinnerung ist eine Form der Begegnung.
Gabi
Peter Michael Schwarz
entzündete diese Kerze am 6. August 2026 um 11.24 Uhr
Eine große Traurigkeit hielt bei mir Einzug, als ich vom Tode meines Lehrers und Freundes, über Wolfgang Behnsen, erfahren habe.
Edgar war, in allen Situationen zur Stelle und immer hilfsbereit.
Oft stand Edgar einem zur Seite mit guten Ratschlägen, seiner Lebenserfahrung geschuldet.
Es schmerzt mich sehr und ich nehme Abschied von dir Edgar, mit dem Bewusstsein, dass Du mit deiner großen Menschlichkeit und Fürsorge für andere, in einer besseren Welt oder Lebensform einen wunderbaren Platz finden wirst.
Lieber Edgar, Ruhe in Frieden !
Dein
Blacky
Wolfgang Behnsen
entzündete diese Kerze am 5. August 2026 um 12.44 Uhr
Als ich das Zitat von Novalis "Mensch werden ist eine Kunst" am 28. Juli 2026 im Novalis-Haus in Weißenfels an der Saale las, musste ich sofort an meinen Onkel Edgar denken. Er war in der Tat ein Mensch. Einer, der mit neugierigen, wissbegierigen Augen durch das Leben ging, der ein bewegtes deutsch-deutsches Leben durchlebte, der empathisch auf andere Menschen zuging und ihren Geschichten und Problemen zuhören konnte, der uneigennützig half, wo Hilfe und Unterstützung geboten schien, ob es sich nun um die Familie, sein Freundesumfeld, seine Schüler/innen oder in den letzten Jahrzehnten um die Unterstützung von Flüchtlingen handelte.
Ich bin froh, dass ich ihn am 19. Juli 2026 in Leutershausen noch besucht habe und mit ihm sprechen konnte. Der Tod schien mir, bildlich gesprochen, schon vor seiner Zimmertür zu stehen. Für ihn war er ganz gewiss eine Erlösung. Er fehlt mir und sicherlich allen, die ihn kennenlermen durften. Was mir von ihm bleibt ist ein Schatz von Erinnerungen an Begegnungen, Gesprächen und manch abenteuerliche Erlebnisse von Kindesbeinen an.
Elke
entzündete diese Kerze am 3. August 2026 um 20.52 Uhr
Kristina
entzündete diese Kerze am 3. August 2026 um 16.49 Uhr
Bestattungen Schmid
entzündete diese Kerze am 3. August 2026 um 15.06 Uhr
Liebe Angehörige,
in dieser Zeit des Schmerzes wünschen wir Ihnen Kraft, den Verlust im Kreise Ihrer Liebsten zu verarbeiten. Als Zeichen unserer Anteilnahme und des Gedenkens entzünden wir dieses erste Licht. Möge diese Gedenkseite Ihnen helfen, Erinnerungen zu teilen und so das Andenken gemeinsam wachzuhalten.
In aufrichtiger Verbundenheit
Ihr Team von Bestattungen Schmid